Integration und Migration
Integration und Migration

In Hamburg leben Menschen aus über 180 Nationen, unsere Weltoffenheit und Vielfalt haben Hamburg stark gemacht in einer zunehmend globalisierten Welt. Hamburg profitiert von den zahlreichen Zuwanderern, die in unserer Stadt heimisch geworden sind und hier friedlich miteinander leben möchten.

Viele Menschen, wie die Gruppe der deutschen Spätaussiedler, haben sich vorbildlich integriert.
Von der SPD wurden in den letzten Jahren viele gute Integrationsprojekte der CDU-geführten Regierungszeit weitergeführt, die Einbürgerungskampagne wurde ausgebaut. Aber Wichtiges ging verloren: Mentoren-Programme an Schulen, Sprach- und Leseförderung älterer Zuwanderer, aber auch die Unterstützung für Gründer und Unternehmer mit migrantischen Wurzeln wurden gekürzt oder sogar eingestellt. 

Unsere Stadt soll Heimat für alle Hamburgerinnen und Hamburger sein – egal woher sie stammen, welche Hautfarbe sie haben, in welcher Partnerschaft sie leben wollen und welcher Religion sie angehören. Integration beruht auf Gegenseitigkeit und ist eine Querschnittsaufgabe für alle Bereiche der Stadt.
Grundlage für Integration ist der Erwerb der deutschen Sprache, deshalb wollen wir die Angebote der bezahlbaren Sprachkurse gezielt für Neuankömmlinge, aber auch bereits länger hier lebende Menschen ausbauen. Im Ausland erworbene Qualifikationen und Diplome müssen schneller anerkannt werden, um dem Mangel an Fachkräften abzuhelfen. Bei der Integration werden wir verstärkt mit den Migrantenorganisationen und -communitys zusammenarbeiten. Wir werden neue Mentoren-Programme für Schulen auflegen. Erfolgreiche Bürger aus verschiedenen Communitys können Vorbilder sein und Schülern von ihrem Weg erzählen und sie so motivieren, Schwierigkeiten zu überwinden und ihren Schulabschluss zu machen.