Presse
02.05.2018
 Zu den heute von Vattenfall vorgestellten Plänen erklärt Stephan Gamm, energiepolitscher Sprecher der CDU-Fraktion: „Wärme, die in Moorburg anfällt, muss genutzt und nicht in der Elbe versenkt werden. Kerstans Gedankenspiele für den Bau eines neuen Kraftwerks zur Erzeugung von Wärme, die es bereits heute in Moorburg gratis gäbe, würde die Verbraucher am Ende teuer zu stehen kommen. Inzwischen musste sogar die Umweltbehörde selbst einräumen, dass durch das Kerstan-Kraftwerk im Vergleich zu Moorburg überhaupt kein CO2 eingespart würde. Allerdings würde es rund 250 Mio. Euro kosten, die Preise dann um bis zu 40 Prozent steigen. Angesichts der ohnehin schon hohen Mieten könnten sich das viele Hamburger gar nicht leisten. Die Klimaziele müssen mit Augenmaß eingehalten werden und der Kohleausstieg wird kommen, das steht außer Frage. Dabei muss man aber auch bestehende Kraftwerke wie Moorburg sinnvoll nutzen und den Kohleausstieg so planen, dass alle Verbraucher sich diesen auch leisten können!“
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07.11.2017
Umweltsenator Kerstan hat angekündigt, dass die rot-grüne Sauberkeitsgebühr gegebenfalls geringer ausfallen kann.
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02.11.2017
Gamm: Fernwärme aus Moorburg statt überhastetem Kohleausstieg
Heute stellt Umweltsenator Kerstan seinen Plan für die zukünftige Gestaltung der Fernwärmeversorgung Hamburgs im sogenannten Energienetzbeirat vor. Nachdem Rot-Grün ein Entscheidung bereits für 2015 versprochen hatte und diese dann doch immer weiter nach hinten schieben musste, kommt das Verfahren jetzt endlich einen Schritt weiter. Ausschlaggebend hierfür dürfte mit Sicherheit auch der Druck aus Schleswig-Holstein gewesen sein, endlich eine Lösung für das älteste und schmutzigste Kohlekraftwerk in Wedel zu finden.

18.07.2017
Heute hat der rot-grüne Senat die Entscheidung getroffen, die restlichen 74,9 % an der Gasnetzgesellschaft (Hamburg Netz GmbH) von E.ON mit Wirkung zum 1. Januar 2017 zu erwerben. Der Senat hat damit von seinem Optionsrecht für den vollständigen Rückkauf des Gasnetzes von E.ON Gebrauch gemacht und wird den damals im Zuge des Volksentscheides vereinbarten Kaufpreis in Höhe von 275 Mio. Euro zahlen. Die Stadt Hamburg wird so von einem Minderheitsgesellschafter in die Rolle des alleinigen Eigentümers wechseln und jegliche unternehmerischen Risiken zukünftig selber tragen müssen.
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13.07.2017
Gamm: Rechtswidrig erteilte Baugenehmigung des Windpark Curslack - Senator Kerstan tanzt von einer grünen Luftpumpe zur nächsten
Der neue Windpark mit fünf großen Windrädern in Curslack/Bergedorf stand schon seit eh und je im Rampenlicht von Anwohnerprotesten und Umweltschützern. Doch das energiepolitische Prestigeprojekt von Senator Kerstan sollte trotz aller Bedenken und Ablehnung vieler Bürger gebaut werden. Auch die Betreibergesellschaft „ReTec Zweite Betriebs UG & Co. KG“ stand unter Beschuss, da diese – entgegen Ihren Ankündigungen – für den Windpark ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren ohne öffentliche Beteiligung beantragte und durchführte. Dabei war der Plan, dass auch die Bürgerakzeptanz für Onshore-Windkrafträder verbessert werden sollte. Nun stehen die fünf Windräder betriebsbereit im Trinkwasserschutzgebiet. Die Eröffnung des Windparks durch Senator Kerstan fällt jedoch ins Wasser. Das Oberverwaltungsgericht hat den Betrieb der Anlage vorerst verboten, da die Behörde für Umwelt und Energie die Auswirkungen auf die Umwelt unzureichend bis gar nicht geprüft habe. Die damals erteilte Genehmigung sei daher rechtswidrig.

04.07.2017
 Heute stellte Umweltsenator Kerstan die nun beschlossene Senatsdrucksache „Hamburg – Gepflegt und grün“ vor. Geplant ist die Einführung einer neuen Straßenreinigungsgebühr, die im Durchschnitt eine jährliche Mehrbelastung von 71 Euro für Eigenheimbesitzer und von 10 Euro je Mieter bedeutet. Die neue Regelung soll bereits ab 01.01.2018 in Kraft treten und wird der Stadt insgesamt 27 Millionen Euro einbringen.
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20.06.2017
In der Presse wurden heute die Planungsunterlagen der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH (gehört zu 25,1 % der Stadt Hamburg) bezüglich des Baus einer Fernwärmeleitung veröffentlicht. Diese sehen einen Verlauf zwischen der Müllverbrennungsanlage Rugenberger Damm (MVR) und der Trabrennbahn Bahrenfeld vor. Hier soll die Wärme ins zentrale Wärmenetz eingespeist werden. Die Trasse soll unter Schröders Elbpark ans nördliche Ufer der Elbe führen und über Halbmondweg, Reventlowstraße, Dürerstraße und Ebertallee den Einspeisepunkt an der Trabrennbahn erreichen. Auch stehen derzeit zwei Szenarien für einen Ersatz des alten Kohlekraftwerks in Wedel zur Diskussion. Während in der Nord-Variante verschiedene Wärmeerzeugungsanlagen zusammengeschalten würden, sieht die Süd-Variante eine Leitung mit Wärme aus der MVR sowie aus industrieller Abwärme unter der Elbe vor.
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07.06.2017
Zur heutigen klaren Absage eines breiten Bündnisses aus der Wohnungswirtschaft an die von Senator Kerstan geplante Müllgebühr erklärt André Trepoll, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Dass sich ein so breites Bündnis gegen Kerstans Müllabzocke formiert, sollte Olaf Scholz zu denken geben. Es ist fiskalpolitisch ein Unverschämtheit, für eine Regelaufgabe des Staates, wie der Sauberkeit des öffentlichen Raumes, eine zusätzliche Gebühr zu erheben. Es käme auch niemand auf die Idee, für 300 zusätzliche Polizisten eine neue Sicherheitsgebühr einzuführen oder für den Breitbandausbau eine LAN-Zulage. Rot-Grün hat hier eine Grenze überschritten und sollte sich deshalb dringend mit den Einwänden der Wohnungswirtschaft intensiv befassen. In Zeiten prallgefüllter Kassen durch Rekordsteuereinnahmen und höhere Erträge durch die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen fehlt Eigentümern und Mietern erst Recht jedes Verständnis für diese Bürgerabzocke.“
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22.05.2017
Heute wurde bekannt, dass die Umweltbehörde bei der Erstellung des Luftreinhalteplans zwar die Neubewertung der Euro 6 Diesel durch das Umweltbundesamt berücksichtigt hat, nicht aber die wesentlich zahlreicheren Euro 4 und 5 Diesel.
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19.05.2017
Gamm: Neue Straßenreinigungsgebühr von Rot-Grün ist und bleibt reine Abzocke der Bürger
Zur heutigen Berichterstattung über die künftig anfallende Reinigungsgebühr erklärt Stephan Gamm, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Dieser Senat hat ein handfestes Glaubwürdigkeitsproblem. In Zeiten prallgefüllter Kassen und Rekordsteuereinnahmen ist es ein Schildbürgerstreich, wenn Rot-Grün nicht imstande ist, die Ordnung im öffentlichen Raum sicherzustellen. Ein Mindestmaß an Sauberkeit ist kein Luxus, den sich die Stadt teuer bezahlen lassen darf. Einen Tag nach der Verkündigung des Bürgermeisters, dass durch die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen zukünftig hunderte Millionen mehr in die Stadtkasse fließen werden, ist es ein starkes Stück, die Bürger nun zusätzlich zur Kasse bitten zu wollen. Rot-Grün trifft damit alle Bürger, denn die Eigentümer werden die Gebühren einfach auf die Mieter umlegen. Somit zahlen zukünftig auch die Einkommensschwächsten für die Pflege städtischer Grünstreifen. Außerdem werden Eigenheimbesitzer in Außenlagen überdurchschnittlich stark belastet, obwohl es in ihren Wohnstraßen keinen zusätzlichen Reinigungsbedarf gibt. Doch neben der sozialen Ungerechtigkeit dieser Abzocke-Gebühr kann Senator Kerstan seit November 2016 noch immer nicht erklären, wie der Rot-Grüne Senat zu seiner Entscheidung gelangt ist, genau 400 zusätzliche Reinigungskräfte bei der Stadtreinigung Hamburg einzustellen. Es bleibt dabei. Wir lehnen dieses unverschämte Abkassieren von allen Hamburgerinnen und Hamburger ohne echten Mehrwert kategorisch ab und werden alle Möglichkeiten prüfen, um gemeinsam mit anderen Akteuren diese Abzocke zu verhindern.