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09.12.2016, 10:22 Uhr
Gamm: Rot-Grün muss seinen energiepolitischen Eiertanz beenden und für das Kraftwerk Wedel endlich eine Ersatzlösung finden
Am kommenden Montag soll der Aufsichtsrat der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH eine Grundsatzentscheidung darüber treffen, wie es zukünftig mit dem Ersatz des Heizkraftwerks Wedel weitergehen soll. Die Stadt Hamburg ist mit 25,1 % an der Gesellschaft beteiligt. Eine Entscheidung kann nur einvernehmlich mit der Zustimmung von Umweltsenator Kerstan getroffen werden. Dabei stehen zwei Alternativen zur Auswahl. Das von der grünen Behörde für Umwelt und Energie favorisierte Szenario „Süd“ hätte den Bau einer Wärmeleitung unter der Elbe sowie den indirekten Anschluss des Kraftwerks in Moorburg zur Folge.
Dazu erklärt Stephan Gamm, energiepolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion: „Der energiepolitische Eiertanz von Senator Kerstan zum Ersatz des Heizkraftwerks Wedel muss am kommenden Montag endlich beendet werden. Die Konzeptlosigkeit und das Zögern des grünen Umweltsenators hat Hamburg bei dem Ziel, klimaschädliches CO2 zu verringern, weit zurückgeworfen. In Folge der verfehlten und ideologischen Energiepolitik von Rot-Grün wird die Kohle-Dreckschleuder in Wedel noch viele Jahre am Netz bleiben. Die im Energienetzbeirat vorgestellte Variante ‚Süd‘ muss nun zügig umgesetzt werden. Damit würde neben der Nutzung der Abwärme von Aurubis zumindest auch die anteilige Nutzung der Wärme aus dem Kraftwerk Moorburg endlich ermöglicht werden. Das wäre aus energiepolitischer Sicht zumindest ein später Teilerfolg.“